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FS Hoop Convention in Kassel 2018

Any Hoop Lovers out there??! I found out about another hoop convention in Germany and went right away – the weekend took place in February and the convention is different compared to the one in Hannover, that always happends in June. The convention is Kassel is way cheaper then the others, because they don’t fly in very well known teachers. Instead everyone who wants to try out teaching in welcome and can offer workshops. It’s all base one a share and inspire idea and organized via a facebook groupe that is called FS HOOP-Con. The location is really great and accessible by public transport. Unfortunately the organizing teams is doing a sabatical in New Zealand in 2019, but the convention will return in 2020. Here are some impressions from 2018.

 

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Spring Awakening in Lisboa

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Beautiful tiles everywhere…here in a post office.

4 weeks ago I spent a few days in Lisboa and the mill and the sunshine are still on my mind, so I want to share the spring feelings with you. To be honest: I didn’t know much about Portugal before I went. It’s one of the little countries in Europe, that you tend to forget – am Rande – and to far away from Germany to go there by car. I saw the movie “Train to Lisboa” lately and here and there someone told me Portugal is nice…this February I was desperate to travel south and all of a sudden Lisboa was under the top three destinations to go for and most easily doable., so it happend…and you should go to, if you love the coast!

Lisboa is a beautiful hilly town and you can really called the San Francisco in Europe – I have been in both cities now and it’s really somewhat simillar. The hills, the old tram system, the red bridge, the easy-going livestyle…maybe less kids/young people and less bikers. 😉 What really surprised me is the impression that there is a lot of housing under construction. The sound of Lisboa these days is a mix of roto hammers and cars in the narrow streets, but you tend to forget it…a minute later you will see a guy who is carrying ham into a restaurant…and then you enter a pedestrian area anyway and get a coffee and a pastry and everything is fine.

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Hilly street in Lisboa

In the little village Almocageme we stayed in a really lovely avacation flat that was designed as a wind mill. Great fun to stay in a round house and the coast there is a well kept secrete and not crowed (jet). The rest of the story in three words: hiking, hiking, hiking.

Looking forward for spring to come?! Me too!

Take care!

PS: And don’t forget to try the famous cherry  liqueur in Lisboa.

The Mill...
The Mill…

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The day at work before you go on vacation…

February already! Not sure, if this is a German thing, but my colleagues tend to panic before they go on vacation. We have two weeks off at the theater now and the last week was really stressful. All the things people want to get done and we all know it’s just not possible. Now I’m sitting in a hostel in Hamburg with a glass of wine and I’m exhausted. So I skipped doing something here like going to see a theater show or so. I walked arround for two hours to find a nice place to eat and ended up in the theater bar of the German main theater here, but even that was a disappointment. All of a sudden, I was the only person in the hall, because all the guests left to see the show and the atmo was kind off weird – so I left. Usually theater bars are also open for other guests, but they close here once the show started. Really looking forward to spent a few days in Portugal. Never been there jet. Can’t wait to open my eyes and see the colors, be kissed by the sun and the positive spirit of the southerners! Learn a few new words, get inspired…any tips for Lisboa folks?

Dancing on the borders! Greifswalder Manifesto

For Artistic freedom! 200 theater people from Germany and abroad, a 6 hours workshop, discussions, writing down sentences, that are worse to write them down and an artist named Maxi Obexer, who wrote a kind of poem or statement out of all the sentences and thoughts: The Greifswalder Manifesto! News that fit to print. 😉

WAS UNS VERBINDET

Das Tanzen auf den Grenzen
Das Verharren auf der Schwelle
Sprachen, die uns um die Ohren fliegen
GerĂŒche von bestimmten Orten
GefĂŒhle mit bestimmten Orten
TrÀume an bestimmten Orten

Was uns verbindet ist
Das Wissen, dass es „die Anderen“ nicht gibt,
dass es kein Inside und kein Outside gibt,
dass es keine Grenzen gibt, wenn wir sie nicht denken

Was uns unterscheidet ist, was uns verbindet
Privilegien, wenn wir sie teilen
Mehrheiten, denen wir nicht glauben

Was wir teilen ist:
Dem Zweifel zu vertrauen
Die Krise zu begreifen
Das Chaos zu verstehen
Den Gewinnern zu misstrauen
Nach den Verlierern zu suchen

Was uns verbindet ist, was uns verletzt
Was uns verbindet ist, dass wir verletzbar sind

Was uns verbindet sind:
Momente des Vertrauens
Momente der Schönheit
Momente der TrÀnen
Momente der Ohnmacht
Momente des GlĂŒcks
Momente der Zartheit
Momente der HĂ€rte

Das Innehalten vor dem, was uns trennt
Die Suche nach dem Schlupfloch
In das gemeinsame Feld
Das Lachen im offenen Feld.
Die Gegenwart im Dazwischen

Was uns verbindet ist
Gegen die Schwerkraft anzugehen
jeden Morgen aufzustehen
gegen die Kraft nach unten
gegen den Hass
gegen GefĂŒhle, die zerstören

Was uns verbindet ist
Dass wir lieben

BĂ€ume, die in den Himmel wachsen
Vögel, die den Himmel kreuzen
Sprachen, die uns um die Ohren fliegen
Rhythmen, die wir tanzen,
Stimmen, die nie verloren gehen
die im Universum weiterhallen
ein Universum, das wir teilen

Was uns verbindet ist
dass wir GĂ€ste sind
Mit WĂŒnschen, die wir teilen.

Was uns verbindet, ist, was uns verletzt
Was uns verbindet ist, dass wir verletzbar sind

Dass wir nicht aufhören können zu beginnen

 

Zieh frei und zĂŒgig weiter – Unterwegs in Greifswald und Europa

Dreieinhalb Tage voller Impulse und Diskussionen. So international waren die Podiumsdiskussionen und Workshops selten besetzt, so jung war die Konferenz noch nie und so viel Englisch wurde selten gesprochen. Rundherum gute Tage, wenn es auch nicht die beste DG-Konferenz war, die ich bis jetzt erlebt habe. Das lag nicht an den Themen, sondern eher an der subjektiv wahrgenommenen fehlenden Mischung von erfahrenen Ă€lteren und jĂŒngeren Kollegen, was wiederum sehr davon abhĂ€ngt, welche Workshops man wĂ€hlt. Bei den Workshops hatte ich diesmal kein so glĂŒckliches HĂ€ndchen und war etwas enttĂ€uscht. Rundheraus: Worum ging es in 3 SĂ€tze? Es ging um eine Analyse Europas von den RĂ€ndern her und die Frage, wie kĂŒnstlerische Projekte zum Widerstand beitragen können. Es ging um aus unserer Perspektive problematische politische Entwicklungen in Polen, Ungern, Österreich und der TĂŒrkei. Und es ging darum ein Greifswalder Manifest zu schreiben.

Wichtig fĂŒr mich waren Maxi Obexers Beobachtungen, dass Europa, diese uns umgebende Komfortzone, zwar ĂŒberall prĂ€sent ist, aber doch nicht wahrgenommen wird. Das die FreizĂŒgigkeitsbescheinigung die EU-BĂŒrger haben nahelegt „zieh frei und zĂŒgig weiter“, als dass sie mich bei meinen Reisen und Lebensabschnittsstationen in einem anderen europĂ€ischen Land dazu ermuntert anzukommen. Diese Erfahrungen habe ich wĂ€hrend meines Studiums in Frankreich gemacht. Europa: supi, komm als Erasmusstudent gerne zu uns, aber du bist hier Gast
wozu brauchst du ein Bankkonto hier
du kehrst doch bald wieder zurĂŒck nach Hause. Dort wo ich als EU-BĂŒrger offen darĂŒber nachdenke, dass ein europĂ€ische Pass doch cool wĂ€re und wir die nationalen PĂ€sse doch abschaffen könnte, stoße ich relativ schnell auf KopfschĂŒtteln. Was also kann und soll Europa sein? Wie soll Europa in 100 Jahren aussehen. Welche Revolutionen werde ich erlebt haben. Wie recht Maxi Obexer hat, wenn sie schreibt: Es ist nicht zu unterschĂ€tzen, wie sehr die DurchlĂ€ssigkeit der Grenzen auch eine DurchlĂ€ssigkeit im Denken herstellt. Derzeit werden die Grenzen wieder verstĂ€rkt.

Viele junger KĂŒnstler aus der TĂŒrkei, Polen und Ungarn haben uns haarstrĂ€ubende ZustĂ€nde in ihren LĂ€ndern geschildert. Von einem Steuersatz von 38 % auf Theatertickets in der TĂŒrkei und unendlich vielen Theatern, die in Istanbul in den letzten Jahren geschlossen wurden, ĂŒber Zensur, Selbstzensur bis hin zu Hafterfahrungen und Wegen ins Exil. Was uns wirklich verbindet, haben wir uns in diesen Tagen oft gefragt. Ganz unverrĂŒckbar im Zentrum steht die Anerkennung der Menschenrechte und die Übernahme der Verantwortung fĂŒr die Vergangenheit. „Like it or not: it’s your fucking buisness to pay attention to what happens in your neighborhood.“ And: think global, but act local!   

Greifswald ist eine sympathische Stadt. 60.000 Einwohner, davon 10.000 Studenten, aber  16 % haben die AFD gewĂ€hlt. Der BĂŒrgermeister hatte kein Interesse daran zur Eröffnung der Konferenz ein Grußwort zu halten und er hat auch keine Grußworte ausrichten lassen. Die Theaterstrukturdebatte nervt wohl alle. Immerhin: die Theaterkollegen vor Ort nehmen die verfahrene und fatale kulturpolitische Situation (die Theaterfusion zwischen Greifswald/Stralsund und Neustrelitz/Neubrandung ist just vor 10 Tagen nach drei Jahren Verhandlungen klĂ€glich gescheitert) mit Humor: in der Inszenierung „Der Volksfeind“ erscheint neu eingearbeitet die Schlagzeile: „Theaterfusion ein Erfolg. LĂŒbeck will auch!“ Fake News, die nur der Zuschauer als solche erkennt, der mit offenen Augen seinen lokalen Alltag bestreitet. Theaterspielen im Ausnahmezustand ist im Nordosten der Republik normal. Es wurde dazu aufgerufen, sich um die Gewinnung der Unentschlossenen (84%) zu bemĂŒhen, statt die Gegner auf der rechten Gesinnungsseite (16 %) ĂŒberzeugen zu wollen. Ein wichtiger Hinweis, denke ich! Die AFD-Fraktion in Potsdam hatte 2016 versucht das TheaterstĂŒck: „Illegale Helfer“ von Maxi Obexer verbieten zu lassen und ist damit gescheitert, weil der Aufruf zum Gesetzesbruch innerhalb einer kĂŒnstlerischen Arbeit noch keinen Gesetzesbruch an sich darstellt. Die Debatten zum öffentlichen Gewissen können auf deutschen BĂŒhnen weiterhin stattfinden, wĂ€hrend sich die Situation in anderen LĂ€ndern gerade akut Ă€ndert. Aus 18 LĂ€nder berichteten eingeladene KĂŒnstlern von ihren zum Teil sehr kritische Erfahrungen / Arbeitsbedingungen und Asli Erdogan, die in der TĂŒrkei zuletzt 132 Tage in Haft saß, musste ihre Teilnahme an der Konferenz aus KrankheitsgrĂŒnden absagen. Elzbieta Matynia hat uns beschrieben, wie Sprache gefĂ€hrlich werden kann und in ihrer Bestandsaufnahme festgestellt: „Democracy is dying in darkness.“  Als Beispiel beschreibt sie wir sollten uns nur den Gang zum Traualtar vorstellen. Ein Standesbeamter der die Worte verkĂŒndet: Sie sind jetzt Mann und Frau. Nur Worte und doch hat sich vom einem auf den anderen Moment alles geĂ€ndert. Ist die Zeit aus den Fugen, wie Hamlet es seinerzeit ebenfalls feststellen musste?

Seltsame Dinge passieren. In Österreich hat die konservative ÖVP einfach mal eben ein BĂŒndnis mit den Rechtspopulisten der FPÖ geschlossen. Weiß es der 31-jĂ€hrige und bisher jĂŒngste Regierungschef in Österreich nicht besser. Ich bin jetzt 33 Jahre alt und sehe mich außerstande, die KomplexitĂ€t dieser Welt und der gegenwĂ€rtigen Entwicklungen angemessen zu erfassen.

Matynia sprach auch ĂŒber Wahlmöglichkeiten, die die Menschen in die Verunsicherung treiben.

Freiheit und Sicherheit / freedom and security

Freiheit oder Sicherheit / freedom or security

Freiheit von etwas
 / freedom from


Freiheit etwas zu tun / freedom to


Freiheit der Rede / freedom of speech

Wenn wir uns unsicher sind, wĂ€hlen wir erstmal Sicherheit. Sie forderte uns auf mehr Fragen zu stellen. Im Fazit sagte sie, dass das Schließen von öffentlichen RĂ€umen ein Verbrechen ist und das ist ein Satz, den man sich merken sollte. Theater sind öffentliche RĂ€ume. Soviel zum Fazit des Freitags. Na, da muss ich ja „nur noch“ zwei Tage Review passieren lassen.

 

Agora workshops

Death by information. I heard so many statements, I joind so many discussions, that I got lost in the flow. How to get out of that misary. Let’s write down thoughts of other people that are important form e in the process.

Kreis

„I’m not a tree.“

„Theater is my homeland.“

„I don’t live in one language.“

„One memory is not enought.“

„I have a plan
dancing on the borders.“

„Theater is a ghost art in my country.“

„We are zero visible.“

„The price of resistance is high.“

„Sometimes there is an explosion.“

„Thos body goes more into the sleep mode.“

„The most brave thing I di das an artist was, that I stoped buying things.“

„Who should be in the center – the artist or the spectator.“

„The question is wrong.“

„I‘m in the center.“

„The body in resistance gets smaller.“

„Im Kreis lĂ€sst es sich besser denken.“ (Der Gedanke ist meiner.)

„I can’t do everything by myslef.“

„I wrote to 700 dramaturgs in Germany. None answered.“

We need to ask more questions. I got tired in todays groupe conversations, because we are all so different. The knowledge is diverse…we meet on the basis of language…this is time-consuming. We are running out of time. I offered someone to invest 30 minutes per week to stay in touch for a year and see, if that would be a way to learn more about Hungary. I don’t have a better idea. What will be sustainable about that conference? The Greifswalder Manifest that we wrote today???

Europe is a save thing, right? Nope…

Left the train and got lost in the dark: welcome to Greifswald – a small university town in the far north-east of Germany. Took me about 40 minutes to find the guest appartment and open that little magic black box with the key inside. I’m pretty sure no tourist from abroad would have been able to find out how to do this, because even I had to call the landlord, but hey: we are working on it, right, and the locals are very frendly here. „Just fallow the Ryck and you will get there“ – Ryck meaning water front. Tonight, when I left the theater I got lost again. Where did I came from? This roundabout with five options looked different 4 hours ago. I heard some english people talking about questions of directions as well, so I ask them to help me too, because I don’t have a phone with WLAN. Turned out to be an polish-american women (found out later it was Elzbieta Matynia), who is also here for the conference. Infact, I heard a lot of english on this very first night and that’s cool. They invited a lot of international artists/speakers and I hardly know any of the names on the program. First key note from Maxi Obexer focused on Europe and the European Union. Europe is a save thing, right?! We gave places and bridges the names to assured ourselfs, that Europe is reality
but how do we make sure that Europe is not only a reality in Brussels, but in our everyday lives. Her main thesis was in fact, that we can’t take Europe for granted, but have to work on positive narratives to make it work. Europe is at risk and we see developments in France, Poland, Hungary, Germany
acctually in a lot of countries right now, that people start to proclaim national narratives again with huge success. What do we share as european citicens? We stand in for human rights. We take over responsibility for the past. We opened the borders in the EU. What do we know about our neighbors? Not enough, that’s for sure. Europe is becoming less visible, but we are here to talk, to learn from each other and to share knowledge. Looking forward tot he next few days!  

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PaneL: Resisting Censorship
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Workshop: Agora