Category Archives: Germany

Germany (my home country)

German Hoop Convention 2017

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Hi Hoopers,

just a quick summary of the German Hula Hoop Convention in Hannover this summer. It was my first retreat ever and I was so excited to finally meet some of my favorite teachers, Deanne Love (from Australia) and Babs Robins (from Canada) among them, in workshops. It was a true gift and so inspiring to share the joy of hooping with about 200 other hoopers from Germany, Europe and around the world. It‘s all about learning and steeling tricks! You see something, you wonder how they do it and you ask. I managed to learn easy duck outs and flow combinations and couldn’t help but wonder how Geoffrey Szuszkiewicz is doing all the head hooping. Learnd that joggling is way easier than on body hooping and I bought myself a third new hoop. 😉 This hoop is a polypro dance hoop that’s awesome to play with. First time I taped it myself. More glitter in my life. YEAR! If you are about to tape a hoop for the first time yourself, check out some of the  helpful youtube clips. I would totally recommend to join the retreat in Hannover next year or any other retreat that might happen in your region. It’s the best thing you can do, if you wanna push your hooping tot he next level. If you now about awesome hoop retreats that you would recommend, please let me know! I’m looking forward to travel a bit and meet more talents.

With hooplove,

Corinna

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German Hoop Convention Group Pic 2017
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Geoffrey Szuszkiewicz (left) teaching head hooping
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Me with Glitter from Deanne Love 🙂
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Warm Up with Jane Fondle at 9 am
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Streetching and Chilling
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Training
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LED Flash Hoop downtown
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German Hoop Convention 2017

Hi Hoopers,

I’m so excited to join the German Hoop Convention in Hannover this upcomin weekend. It’s my first time. I’m still a beginner, but can’t wait to finally meet some of the best hoopteachers like Deanne Love or Babz Robinson (know them from youtube) and all the great people, I share the same passion with. No worries, that I need to drive to Kiel for a job interview tomorrow at first…if I’m down afterwards I will hoop the worries off this weekend until I’m happy again. If it works out, it would be cool, because I would really love to work for a dance company as an assistant.

Sommerliche Grüße aus Germany!

Theater der Welt Hamburg 2017

Gleich mal vorne weg: Ein Theaterfestival geht in einer Stadt wie Hamburg an einem sonnigen, verlängerten Wochenende gnadenlos unter. Die Leute quetschen sich auf die nächste Fähre gen Neumühlen und wollen am Elbstrand Bratwurst und Bier genießen oder an den Landungsbrücken Eis schlecken, oder oder oder…wen interessiert es eigentlich, dass hier gerade ein internationales Theaterfestival stattfindet? Sieht jemand die wenigen Plakate und Hinweiseschilder, die ich als theaterbegeisterte Besucherin oft vergeblich gesucht habe?! Ich habe also meinen Sonntag in Hamburg verbracht und mir gute sechs Stunden Theater angeschaut. Los ging es auf Kampnagel mit der Produktion “The Gabriels: Election year in the Life of one Family” des Public Theaters aus New York in der Regie von Richard Nelson. Was wurden da im ersten Teil Zwiebeln, Auberginen und Tomaten geschnippelt für das Ratatouille, Brot in Echtzeit gebacken, Salat gewaschen und angerichtet und Äpfel für den Apfel-Crumbel geschält. Mary Gabriel, gespielt von der wunderbaren Marylann Plunkett, really likes to make things und richtig: “you only learn by doing.” Wir Zuschauer lernen die interessante Nebenhandlung der Beziehungsverstrickungen und Gedanken zur politischen Entwicklung des Landes (USA) also nebenbei kennen, während wir in der Haupthandlung gefüllt selbst die Äpfel für den Crumble schälen. Das ist purer Theaterrealismus, der einen bisweilen einlullt und doch bei Laune hält. Denn man mag sie irgendwie, diese Gabriels, die ganz bodenständig und typisch amerikanisch daher kommen und (doch) etwas zu sagen haben, wenn man ihnen nur lange genug zuhört. Die Mittelschicht hat eine (politische) Meinung, sie wird eben nur oft nicht gehört, weil es erstmal lange Zeit nur um ganz “banalen” Lebensalltag geht, der gemeistert werden will. Im zweiten Teil  werden Nudeln gekocht, Kartoffeln für einen Kartoffelsalat geschält, George Gabriel, gespielt von Jay O. Sanders, macht eine leckere Guacamole und so weiter und sofort…nur gegessen wird nicht! Auch nach 3 Stunden hat noch keiner einen Bissen runter gekriegt. Stattdessen ist das Picknick für morgen vorbereitet und wandert in den vom Zuschauer bereits verhasten großen amerikanischen Kühlschrank (wieviele Zutaten sind da eigentlich drin, verdammt nochmal???). Man redet weiter über den verstorbenen und doch allseits präsenten geliebten Ehemann und Vater Thomas Gabriel. Auf einer Metaeben geht es zudem einerseits um Hillary Clinton und Donald Trump und andererseits Herman Melville und Nathaniel Hawthorne. Was die amerikanische Kultur und ihren Mythos vom Melting Pot im Innersten zusammenhält und/oder doch auch spaltet, bleibt merkwürdig unkonkret. Es ist ihnen fremd, diesen Amerikanern, einen mal vor den Kopf zu stoßen und den theatralen Bruch zu wagen…sie integrieren uns Zuschauer lieber bis zur Unerträglichkeit. Man bleibt dran…man will ja unbedingt verstehen, warum dieses Land so gewählt hat. Die Gabriels, als exemplarische amerikanische Familie, sind eine gute Versuchanordnung auf dem Theater, um die Umstände einiger weniger Menschen in einer so vielfältigen Gesellschaft, wie wir sie in den USA vorfinden, zu beschreiben. Keine Schwarz-Weiß-Malerei, keine Antworten…den dritten Teil konnte ich mir leider nicht mehr geben, weil ich mir im Kakaospeicher “An Act of now” von Chunky Move/Anouk van Dijk angesehen habe. Völlig anderes Theatererlebnis. Visuell überfordern und aufregend. Um die 550 Zuschauer mit Kopfhörern ausgestattet, werden in eine rießige Halle geleitetet. Stimmen flüstern einem Gedanken in die Ohren, während man sich mit der dunkel gekleideten Theatermasse durch den Nebel bewegt. “Don’t panic.  Don’t panic! You have to aks permission.” Nach einer kurzen zurückgelegten Strecke ist um die Ecke ein Glashaus zu sehen. Dahinter eine Tribühne von Stühlen, auf denen wir Platz nehmen sollen. Nun also doch eine Beobachterposition einnehmen, die eine klare Trennung zwischen Akteuren und Zuschauern formuliert. Schade. Es folgen Eineinhalbstunden energiegeladener Tanz von sieben Tänzer/innen in einem relativ kleinen Glashaus, zu dem ich als Zuschauer über meinen Kopfhörer einen vermeintlich “direkten” Draht habe. In den stärksten Momenten wirken die Tänzer/innen wie in extreme Bewegungen versetzte Kieselsteine, die im Treiben der Wellen immer wieder an Land gespült werden. Kopf, Arme und Beine drehend und sich im Kreis in einer Drehbewegung fortbewegend. In nicht enden wollenden Zirkeln aus Sprüngen und Hebungen in einem sehr begrenzten Raum, in dem jeder auf den anderen achten muss. Der Einsatz des Lichts und die an der linken Seite der Fabrikhalle erzeugten Schattenreflektionen der Tänzer/innen erinnern plötzlich an die Trainingssituation im Tanzstudio, bei der sie sich abmühen und doch nur Schatten ihrer selbst sind. Tänzer/innen die nicht als Individuen und Künstler wahrgenommen werden, sondern als bloße Körper. Körper, die als Grundlage das Material bilden, mit denen sich ein Choreograf auszudrücken versucht. Gesichter, die sich an die Glasscheiben des Hauses drücken und schreien, ohne auch nur einen Laut von sich zu geben. Mehrmals habe ich meine Kopfhörer beiseite geschoben und überprüft, was mir die Realität erzählt…was höre ich in dieser Halle…wie direkt kann ich die sich abarbeitenden (Tänzer)Körper wahrnehmen. Verfalle ich zu sehr der Kraft der Dramaturgie der Tonspur(en)? Wie verhält es sich hier mit “Innen” und “Außen” und wann bin ich ausgestiegen und hatte sich der Effekt überholt? Denn so war es…Fragen über Fragen.

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Workshop mit den Kulturfritzen

Ich wollte gerne noch über einen Workshop mit den Kulturfritzen berichten. Der fand Sonntag Morgen, ebenfalls im Rahmen der Konferenz Theater und Netz Vol. 5 statt. Das tolle an so einen Praxisworkshop, für den man nur eine Stunde Zeit hat und bei dem ganz unterschiedliche Leute zusammenkommen, ist, dass man in minimaler Zeit, den bestmöglichen Output anstrebt. Man spinnt einfach mal, was möglich wäre, wenn keiner sagt: “Nee…zu teuer, zu zeitaufwendig, wer soll das machen…” Die Intro der Kulturfritzen, alias Anne Aschenbrenner & Marc Lippuner, war deshalb kurz und knapp und an unserem Tisch haben wir im Fünferteam ergebnisorietiert eine kleine Projektidee entwickelt. Bereits am Samstag hatten andere Teilnehmer verschiedene Punkte gesammelt, die sich verschiedene Akteure (Publikum, Marketing, Blogger, Theatermacher) wünschen. Die Marketingabteilung z.B. wünscht sich mehr Diskurs, die Zuschauer wünschen sich einen einfachereren Kartenverkauf, die Blogger wünschen sich kreative Kooperationen und die Schauspieler/innen wünschen sich, dass mehr über sie gesprochen wird. Zummindest waren das die Antwortkarten, die uns zum arbeiten zugeteilt wurden. Dazu drei Kanäle: Facebook, Instagram und Playbuzz. Playbuzz kannt keiner von uns und dieses Kärtchen haben wir beiseite gelegt. Lektion 1: Nutze keine Kanäle, deren Funktionsweise Du nicht kennst. Also dann, wie stellt man das an? Unsere Aufgabe war es, innerhalb von 15 Minuten unter Verwendung von Facebook und Instagram einige Ideen zu entwickeln, welche diese Wünsche verwirklichen (könnten). Nicht so einfach. Wir haben uns dann ausgedacht, dass wir gerne verschiedene Blogger aus der Beauty- und Fashionszene einladen wollen, verschiedene Produktionen vorab exklusiv zu begleiten, um darüber zu berichten. (Die Kollegin vom Schauspiel Zürich konnte über interessante Erfahrungen berichten!) Ganz im Sinne kreativer Kooperationen und mehr Diskurs. Den einfachen Kartenverkauf könnte man evt. über Last-Minute-Kontingente via facebook einlösen. Auch eine “Blinde-Date-Gruppe” auf facebbok fanden wir gut, um Leuten die gerne ins Theater gehen, aber eben nicht allein, zu ihrem Glück zu verhelfen. Außerdem könnten doch Schauspieler/innen auf Instagram selbst Fotos von Proben posten, oder? Dann bestimmen sie endlich mal selbst das Bild und wie sie ins Licht gerückt werden. A la: “Schaut mal: Das ist das Ballkleid, dass ich in unserem neuen Weihnachtsmärchen tragen werde…ist zwar sehr phantasievoll, aber ich weiß nicht, wie ich mich darin bewegen soll.” Wir waren uns einig darin, dass eine Öffnung hin zu neuen Inhalten in den sozialen Medien mit einem (kleinen?) Verlust des geschützen künstlerischen Probenzeitraums einher geht. Es ist dann eben nicht mehr alles bis zur Premiere top secret. Auch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass sich nicht kontrollieren lässt, worüber die Blogger schreiben werden, wenn man sie einlädt. Wie im Journalismus, muss man ihnen diese Freiheit einräumen und daran müssen sich vorallem die Intendanten noch gewöhnen. Denn der Hinweis, dass wir Theatermitarbeiter/innen auf den Kanälen der sozialen Medien so schreiben, als würden die Sachen gedruckt werden, scheint mir sehr berechtig. Das führt dann dazu, dass Ausschnitte aus den Pressemitteilungen bei facebook gepostet werden und das funktioniert einfach nicht. Perfektionismuss macht auf diesen Kanälen ebenfalls keinen Sinn. Da wird über Meinungen/Eindrücke/Geschmack so geschrieben, wie gequatscht wird, und deshalb lesen die Leute es so gern…ganz nebenbei…im Zug, im Bus und in der Pause. Die anderen Teams haben übrigends die Entwicklung von “Visual Walks unter Verwendung von Drohnen” vorgeschlagen (diese Technik ist ja jetzt so günstig verfügbar), die von Zuschauern im Snapchatkanal bespielt werden oder “VR-obt” mit uns, eine VR-Proben-Erfahrung für Zuschauer, damit die auch mal erleben, wie anstrengend Proben sind (VR= Virtuell Reality). Freies Brainstorming ist wirklich eine super Sache. Viel effektiver als nicht endenwollende Sitzungen, in denen sich doch keiner traut mal was Neues vorzuschlagen, weil der Chef die Idee ja blöd finden könnte. Einfach mal machen, nehme ich als Impuls aus diesem Workshop mit. Merci an alle kreativen Teilnehmer, deren Namen ich nicht mehr auf dem Schirm habe. Schön wars!

PS: Playbuzz ist eine Plattform mit der man interaktiv Geschichten erzählen kann.

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Ideen unseres Fünferteams

New in Southern Germany

It’s July and very hot in Ludwigsburg. I moved to Southern Germany lately. I can’t prove it, but I would guess we have had the most over-30-degree-days and storms in years already. Is anybody still working anymore? I mean can anybody really think and be productive these days? I would doubt it. My office in an historical building is a sauna without doors. I can’t open the windows, because the noise of the very busy national highway B27 (who came up with that idea – next to the Baroque castle by the way) infront of the door is even worse. You can’t make a phone call. That’s how the Greek,  the Spanish, the Italian and the Portuguese must feel like every summer. You simply can’t produce anything. Germany has a really strong economic advantage just because of the geographical location. Normally we don’t experience such heat waves. I only think about water, ice and vacation. As usual I don’t know jet, where to go one vacation in three weeks. I only know I would like to be on the coast. USA would be very interesting at the moment, because of the election campain. To talk to the people and see what’s going on. In my worst dreams Donald Trump will win in these critical times and that would mean that I don’t want to travel to the US for a while. Algarve is my other option. Less stressful and less expensive.

Es ist Juli und schwül in Ludwigsburg. Ich bin vor kurzem in den Süden Deutschlands gezogen. Gefühlt wird es der Rekordsommer der Hitzewellen, Über-30-Grad-Tage und Unwetter. Arbeitet eigentlich noch irgendjemand in diesen Tagen? Ich meine, kann noch jemand ernsthaft etwas zustande bringen und klare Gedanken fassen? Ich jedenfalls nicht, obwohl ich natürlich noch arbeiten muss. Mein Urlaub beginnt erst Mitte August. Mein Büro in einem Altbau gleicht einer Sauna, bei der man die Türen – respektive die Fenster – nicht öffnen kann, weil der Lärm der B27 vor der Haustür (irrsinnigerweise direkt neben dem Barockschloß gebaut) noch schlimmer ist als die Hitze und telefonieren unmöglich macht. So muss es  den Griechen, Italienern, Spaniern und Portugiesen permanent gehen. Deutschland hat wirklich einen enormen Standortvorteil, weil unsere Sommer normalerweise nicht so drückend heiß sind. Meine Gedanken kreisen oft um Mineralwasser, Wasserelone, Eis, Schwimmbad und Urlaub. Wie immer kann ich mich nicht entscheiden, wo ich eigentlich in drei Wochen Urlaub machen möchte. Nur eins ist sicher: Ich will an die Küste. Enger ins Auge gefasst habe ich die USA Westküste oder Osterküste. Amerika sollte man jetzt nochmal bereisen und etwas vom Wahlkampf miterleben. Wenn meine schlimmsten Befürchtungen in diesen krisengeschüttelten Zeiten wahr werden, gewinnt am Ende noch Donald Trump und dann kann man da schon aus Prinzip und Überzeugung nicht mehr hinreisen. Alternativ Algarve.

What remains is movement – Personal thoughts about the Dance Congress

Is it just a good idea for a campaign or does it really effects the people and the dance professionals, if the German Federal Cultural Foundation supports a format named Dance Congress and calls the year 2016 a “Tanzjahr” (year of dance)? The Dance Congress held in Hannover from 16 to 19 of June was the 4th edition of its kind and the first one I experienced as a participant. I was thrilled to go and join all the performances, lectures and dance workshops and it was way worse it, to make that effort.

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She is a The German dancer Susanne Linke in action…

You simply know it’s a once in a lifetime chance to join a talk by the leading German dance artist Susanne Linke, who was a student of Mary Wigman and is now 72 years old, and to be able to even join her for a short teaching moment. She invited us to participate in a short practice rehearsal slot, because it is one thing to listen and to think about dance and another thing to experience a dance technique that is called “Inner suspension”. What a gift for young people like me, who only know her work, because we studied the VHS tapes and the DVD’s in the dance archive, that she is still so very motivated to share her knowledge. She surprised me in her talk being so open, deeply honest and overall humorously and moved as all deeply, when she talked about her friend and colleague Dore Hoyer (German expressionist dancer and choreographer) who committed suicide in Berlin on 31 December 1967.

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Open public warm-up for everyone with Boris Charmatz

I started my report with one of the highlights, but let’s go back and talk about the opening of the Dance Congress: a public warm-up in front of the Opera house in Hannover and therefore in the heart of the city. I can only support perception of Boris Charmatz, the choreographer and moderator of the warm-up, that this event is so popular that we should have a dance congress every year (not only every 3 or four years). We all stretched our legs and our minds and the dancers of his production Musée de la Danse: Common Choreographies was the best version of a vibrant dance archive I can think of. How cool to see a former dancer at the company of Pina Bausch (the German legend for the development of Tanztheater) in a performance, where she dances and talks about how Pina would teach at the same time. This playful game with the audience was just hilarious.

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Performance about Pina
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Me performing, inspired by Boris Charmatz evening “Tenir le temps”

The opening night was followed by a long Friday. I started at 9 am with a warm-up called “dance and gyrotonic”, went to lectures, used my lunch break for another physical exploration in “Jazz” (loved it), went to lectures again and last but not least saw the dance performance “Der Besuch” by Jörg Mannes (another highlight) in the evening of course. You can tell by now that I’m really up for dance and should become a dance dramaturge, don’t you? And guess what: I did all that again on Saturday and on Sunday. 

I also joined a lecture and a workshop called “Releasing the Archive” given by Carol Brown (New Zealand) and Thomas Kampe (Germany / UK).  The two artists talked about the Viennese dance avant-garde of the 1920s and 1930s. The research is based on the Jewish dancer Gertrude Bodenwieser, who migrated to Australia in the 40ies. One of the main questions was: “How does the appropriation of past methods influence present-day bodies?” Carol worked on a little choreography with us. She was so nervos when she gave the official theoretical presentation and relaxed when she worked with us in the study that I was glad that she found her Kiwi like peace of mind again. Thomas introduced us to the Feldenkrais method. The sense of self part of the method is very useful, but I can’t really enjoy the esoteric part of it. It depends on the teacher I guess. I just experienced another Feldenkrais teacher here in Ludwigsburg (Natan Gardah, a former dancer of the Batsheva Dance Company in Tel Aviv) and it was quiet different.

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Workshop with Carol Braun from New Zealand
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Choreographer Jörg Mannes (smiling) in a round table discussion

Last but not least we had the chance to meet and talk with leading choregraphers in round tabel discussions on Sunday, that took place in the big studio of the Opera house. I happend to listend to Simone Sandroni, who talked about his first year at Theater Bielefeld as artistic director of the Dance Company. I had a job interview with him last fall and I’m still sad, that it didn’t worked out, but of course I was too nervous to tell him or ask him about the reason. I’m not able to talk or network in these kind of situations…too much respect. I don’t want to force anybody to hire me. 😉 Second round I switched to Jörg Mannes, who workes for the Dance Company of the Opera in Hannover right now. He had a very honest and likeable why of talking about his own work as well and don’t took himself to seriously either. Third and last talk for me was with Richard Siegal, who talked about his brand new company “Ballet of the Difference” that is based in Munich now.

I was exhausted on my way back home, not ready for another working week, but happy and charged with ideas. My conclusion is yes, the Dance Congress is a platform that is able to affect people, to promote dance as an art form and to boost the exchange between theory and practice and people and professionals. I moved my body, I was moved emotionally and what remains is movement in my brain. Having said this: Dance on!

PS: You can find more information’s about the Dachverband Tanz Germany here. They webside also offers English data.

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Hamburg Harbour Tour

Here are a few impression of a harbour tour in Hamburg from last weekend. We had a very nice tour guide, which is essential, if you are on a boat for two hours. The most controversially discussed building in Hamburg and maybe even in Germany (fallowed by the new airport Berlin-Brandenburg) right know is the Elbphilharmonie Hamburg. The concert building was supposed to open up in 2010. Now they talk about 2017 and finally sell tickets for that season. Intended costs for that building 150 Million Euros…at the end Germany spent about 800 Million Euros. It looks fancy for a rebuild depot hall, doesn’t it?

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New Concert Hall Elbphilharmonie Hamburg (2016)
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Town Hall in Hamburg
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World Heritage Site Speicherstadt Hamburg